Handgravuren

Jedes Stück ein Unikat.

Stahlstichel verschiedener Breite und mit Wachs beschichtete Werkhalter sind die Werkzeuge der Graveurin.

Unter den Händen der Graveurin wird aus einem Werkteil ein künstlerisches Unikat. Die Graveurin zeichnet das von ihr selbst entworfene Motiv nach der Vorlage auf dem Werkstück auf. Doch ihre Hand führt den Graveurstichel unter dem Mikroskop nicht jedes Mal auf den zehntel Millimeter genau gleich. Nur eine Maschine könnte Gravuren exakt duplizieren.

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Polieren

Feilen zur Perfektion.

Die Veredelung aller Teile des Werks macht jede Uhr von Armin Strom zu einem handwerklichen Schmuckstück. 

Blanken Messing oder Stahl von Hand zu bearbeiten, ist eine zeitaufwendige Arbeit: Kanten von Platinen, Brücken und Hebeln werden perfekt abgeschrägt, angliert, wie es der Uhr-macher nennt, und die einzelnen Teile poliert – auch dort, wo die Veredelung später in der fertigen Uhr gar nicht mehr sichtbar sein wird.

Das Anglieren und Polieren erfordert ein geschultes Auge, grosses Fingerspitzengefühl sowie viel Geduld und Ausdauer. In einer einzigen Ankerbrücke, in ein vergleichsweise kleines Werkteil, investiert ein Uhrmacher schnell einmal eine halbe Stunde oder gar mehr Feinarbeit.
 

Schliffe

Veredeln mit der Schleifscheibe.

Für das Anbringen von Schliffen auf dem Uhrwerk setzt Armin Strom traditionelle Maschinen ein.

Die parallel laufenden Genfer Streifen kommen durch eine Schleifscheibe zustande, die von Hand in perfekt geraden Linien auf dem Werkstück entlanggeführt wird.

Für die Perlage, die an Wolken erinnernde Verzierung von Platinen, zum Beispiel, wird vom Uhrmacher ein rotierender Schleifstift verwendet, mit dem das Werkstück jeweils ganz kurz angetippt wird. Dies erzeugt die charakteristischen kreisförmigen, sich überlagernden Perlschliffe.

Alle sich drehenden Teile des Uhrwerks schliesslich werden mit einem runden Schliff versehen.
 

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Skelettieren 

Mit Lupe, Säge und Feile.

Skelettieren ist die anspruchsvollste und aufwendigste Form der Uhren-Veredelung. Dank der über vierzigjährigen Tätigkeit des Gründers ist diese hohe Kunst bei Armin Strom auch ureigene Tradition. 

Dabei wird durch Aussägen und Feilen an Platinen und Brücken alles Material abgetragen, das für die mechanische Stabilität des Werks nicht zwingend notwendig ist. So wird die Architektur des Werks sichtbar, das Ineinandergreifen der Räderwerke kann mitverfolgt werden, die Uhr wird zu einem dreidimensional erlebbaren Kunst-werk. 

Arbeitsinstrumente des Skeletteurs sind die Laubsäge und zahllose Feilen, die er sich für seine Arbeit selbst zuschleift. Und weil Skelettieren Handarbeit ist, unterscheiden sich alle Uhren in zahlreichen Details voneinander.
 

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